Ungemütliches Wetter
Novemberstürme sind besonders ungemütlich. Während im Oktober die Temperaturen meist noch erträglich sind, nähern sie sich im November zum Teil bereits der Null-Grad-Grenze. Wer mag da schon freiwillig raus!? Vielleicht ja der Hund? Wir haben uns umgehört und ein, zwei Stimmen gesammelt:
- Balduin (Bobtail)
"Nichts für Balduin", erzählt Karin. "Ich hab' die Terassentür aufgemacht und ihn gefragt, wie es aussieht. So direkt geantwortet hat er zwar nicht, aber es war dennoch unmissverständlich! Er hat sich umgedreht, in seinen Korb gelegt und hat diesen sicherheitshalber die nächsten zwei Stunden nicht verlassen. Nicht dass Frauchen vielleicht doch noch auf die Idee kommt, das Wetter wäre gar nicht so schlecht. Bei uns trifft also die Redensart "Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür" voll und ganz zu!"
- Elsa (Mischling)
"Im Sommer eine ordentliche Dusche mit dem Gartenschlauch? Jederzeit", berichtet Simone. "Aber im Herbst eine größere Gassi-Geh-Runde? Nein danke! Wenn die Blase drückt, o.k., dann aber bitte nur eine kleine Runde. Kurz mal schnuppern, wie dieses nass-feuchte Wetter so riecht. Ganz wichtig, kurzes aber auffälliges Schütteln, um klarzumachen, das ist nichts für mich. Und dann der schon fast flehentliche Blick "Hammas dann!?" Ich kann also die Redensart tatsächlich bestätigen."
- Lisa (Jack-Russel-Mix)
"Bei uns beiden bin ich diejenige, die überzeugt werden muss", erzählt Nadja. "Lisa hat damit überhaupt kein Problem! Ganz im Gegenteil. Durch Pfützen preschen, über nasse Wiesen rasen oder mit der Nase im feuchten Laub auf Beutesuche gehen – für sie das reinste Vergnügen. Dass auf andere der Spruch "Bei dem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür" zutreffen mag, kann ich bestätigen, denn wir treffen deutlich weniger Leute an solchen Tagen. Bei Leuten mit Garten nehme ich an, dass Gassi gehen dann dort stattfindet. Aber ich lebe in einer Wohnung, und da bleibt mir gar nichts anderes übrig."
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