Langhaarkatzen

Die klassische Langhaarkatze ist die Perserkatze. Doch es gibt noch viele weitere Rassen mit langem Fell. Aber sind das überhaupt Langhaarkatzen? Und für wen eignen sich die flauschigen Samtpfoten mit dem langen Fell?

Diese Rassen gehören zu den Langhaarkatzen

Neben der Perserkatze gibt es noch viele andere Katzenrassen die langes Fell besitzen. Sie alle tragen das Gen für langes Haar in sich. Dieses Gen (l) wird im Gegensatz zum Kurzhaar-Gen (L) rezessiv vererbt (tritt nicht in Erscheinung). So kommt es, dass die meisten Katzen, die genetisch betrachtet Langhaarkatzen sein sollten, optisch gar nicht so langes Fell haben. Sie werden allesamt als Halblanghaarkatzen geführt! Unter anderem zählen dazu die Norwegische Waldkatze und die Sibirische Katze. Zu den echten Langhaarkatzen gehören neben der Perserkatze nur noch die Britisch Langhaar und die Deutsch Langhaar.

Ruhige Gemüter mit langem Fell

Die meisten Katzen mit längerem Fell haben eine sehr gemütliche und ruhige Art und sind durch kaum etwas aus der Fassung zu bringen. Die Perserkatze betreibt diese Eigenschaft in Perfektion. Sie fühlt sich auch in reiner Wohnungshaltung pudelwohl. Wenn Sie lieber eine aktive Katze möchten, der sie gelegentlich sogar Kunststücke beibringen können, dann sollten Sie sich bei den Kurzhaarkatzen oder Halblanghaarkatzen umsehen.

Wie man sich sicher denken kann, ist der Pflegeaufwand bei Langhaarkatzen am größten. Die Perserkatze hat das dichteste und somit auch das pflegeintensivste Fell von allen. Langhaarkatzen sollten täglich gebürstet und gekämmt werden. Am besten gewöhnen Sie bereits Perser-Kitten an die Fellpflege, damit es gar nicht erst zur Tortur wird. Denn ohne regelmäßiges Kämmen verfilzt das Haar und der Gang zur Fellschur ist unausweichlich. Aufgrund dieser aufwendigeren Fellpflege, eignet sich eine Langhaarkatze nur bedingt für Katzenanfänger.  

Rasseporträt: Langhaarkatzen

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