Hunde aus dem Ausland

Sie möchten einen Hund aus dem Ausland aufnehmen? Besser nur, wenn dies über eine vertrauenswürdige Organisation erfolgt und Sie genügend Hundeerfahrung aufweisen!

Probleme mit Hunden aus dem Ausland

Erfahrungsgemäß haben Hunde aus Touristenregionen sehr viel weniger Probleme bei der Eingewöhnung, da sie Begegnungen mit Menschen, anderen Hunden, Autos, etc. bereits kennen und gelernt haben, dass sich freundliches Verhalten für sie lohnt. Hunde die irgendwo auf dem Land, auf abgelegenen Plätzen, etc. gelebt haben, gewöhnen sich – wenn überhaupt – nur sehr sehr schwer in unserer Welt ein. Auch mit viel Erfahrung und Geduld tut man diesen Hunden in der Regel keinen Gefallen, wenn sie ihr weiteres Leben in der Stadt verbringen müssen.

Fragwürdige Vereine

Es gibt seriöse Tierschutzvereine, die Hunde aus dem Ausland importieren und in Deutschland vermitteln, aber leider auch sehr fragwürdige Vereine, die die Hunde im Ausland unter sehr schlechten Bedingungen vermehren und die Welpen dann über die Mittleidsschiene versuchen zu verkaufen. In einem seriösen Tierschutzverein – wie zum Beispiel dem Hundegarten Serres e.V. – kommen die Hunde erst einmal zu einer Pflegestelle, und Interessenten können sie kennenlernen und sich dann entscheiden. Die Pflegestellen behandeln die Hunde liebevoll und erkundigen sich genau, wie der Hund bei Ihnen leben wird und beantworten auch Ihre Fragen. Der Hund ist hier außerdem bereits geimpft, gechipt und macht einen gepflegten und gesunden Eindruck.

Krankheiten bei Hunden aus dem Ausland

Wenn Sie einen Hund aus dem Ausland zu sich nehmen, sollten Sie testen lassen, ob er an Mittelmeerkrankheiten leidet, die man leider häufig nicht sofort erkennt, die aber sehr schwere Folgen für den Hund haben können und unbehandelt oft tödlich enden. Einige dieser Krankheiten sind auch für den Menschen ansteckend und besonders kleine Kinder oder Menschen mit einer Immunschwächekrankheit bzw. einem geschwächten Immunsystem sind gefährdet.

Lassen Sie sich von der Organisation schriftlich bestätigen, dass der Hund getestet wurde und dass die Ergebnisse, die man Ihnen vorlegt, auch tatsächlich von dem Hund stammen, den Sie sich ausgesucht haben. Schnelltests sind meistens nicht sehr zuverlässig und Sie sollten sich besser nicht ausschließlich auf sie verlassen. Weicht die Organisation Ihnen aus oder behauptet, dass noch nie einer ihrer Hunde an einer Mittelmeerkrankheit erkrankt sei, lassen Sie lieber die Finger von Hunden dieser Organisation. Eine Ausnahme sind Welpen, denn hier macht ein Test nur bedingt Sinn, weil er nicht sicher ist. Er sollte dann im Alter von ca. einem Jahr durchgeführt werden.

Macht alle mit!

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