Wie lange sind Hunde schwanger?

Hunde sind zwischen 57 und 68 Tage schwanger. Ob eine Hündin tatsächlich trächtig ist, kann erst einige Zeit nach der Zeugung von einem Tierarzt festgestellt werden.

Ab wann können Hunde schwanger werden?

Die erste Läufigkeit kann bei kleinen Hunden bereits im Alter von nur 6 Monaten stattfinden, während es bei großen Hunden bis zu ihrem 15. Lebensmonat dauern kann. Weil die Geburtskanäle bei der ersten Läufigkeit selten schon ganz ausgereift sind, ist eine Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt noch sehr unwahrscheinlich. Da Hunde zirka zweimal im Jahr läufig sind, ist mit einer Trächtigkeit (auch Gravidität genannt – vom lateinischen „graviditas“ = Schwangerschaft) üblicherweise erst ab der 2. Läufigkeit zu rechnen.

Wie kann man feststellen, ob ein Hund schwanger ist?

Es existiert für Hunde kein Schwangerschaftstest, der einem schnell und unkompliziert eine Antwort darauf gibt, ob die Hündin trächtig ist. In den ersten zwei Wochen gibt es keine Möglichkeit festzustellen, ob ein gewünschter – oder auch ungewünschter – Deckakt erfolgreich war. Sicherheit darüber können Sie erst nach ca. 3 Wochen durch eine Untersuchung beim Tierarzt erlangen.

Üblicherweise findet die Überprüfung einer Trächtigkeit per Ultraschall statt. Teilweise kann diese bereits nach knapp 20 Tagen festgestellt werden, sicherer ist aber eine Diagnose ab dem 25. Tag.  

Neben einer Ultraschalluntersuchung kann ein Tierarzt ungefähr ab dem selben Zeitpunkt auch einen Relaxin-Test durchführen. Das Hormon wird von Hündinnen während der Trächtigkeit produziert und liefert zudem einen eindeutigen Beweis, dass es sich nicht um eine Scheinträchtigkeit handelt.

Wie kann ich erkennen, ob meine Hündin trächtig ist?

Wer eine Trächtigkeit nicht vermutet, weil der Deckakt unentdeckt geblieben ist, geht auch nicht zum Tierarzt. Er wird aber nach einigen Wochen Veränderungen bei seiner Hündin feststellen können. In den ersten 30 Tagen bleibt die Schwangerschaft wahrscheinlich unerkannt, doch dann beginnt weißlich durchsichtiger Schleim aus der Vulva der Hündin zu laufen. Ab der 5. Woche nimmt üblicherweise der Appetit deutlich zu, schließlich muss die Hündin ihre Nachkommen ernähren. Außerdem fällt auf, dass die werdende Mutter nicht mehr so aktiv ist und sich vermehrt ausruht und anlehnungsbedürftig ist. Schon bald wächst nun der Bauchumfang sichtlich und das Gesäuge schwillt an. Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, dass der Hund schwanger ist und Nachwuchs zu erwarten ist. Wenn dieser im Mutterleib mit den Füßen strampelt, kann das auch von außen erkannt und gefühlt werden.

Auf was muss ich achten, wenn mein Hund schwanger ist?

In den ersten Wochen müssen Sie nichts tun. Nach drei bis vier Wochen steht normalerweise ein Tierarztbesuch an, um die Trächtigkeit und Gesundheit der Hündin zu überprüfen.

Der Appetit der Hündin kann wechselhaft sein. Oft sinkt er am Anfang ein wenig, steigt dann deutlich an und kann zum Schluss wieder weniger werden. Da die Hündin viel Energie benötigt, empfehlen viele Ernährungsexperten, ab der 5. Woche ein Welpenfutter zuzufüttern, welches energiereicher als ein Adult-Hundefutter ist.

Der Energiebedarf kann sich bei kleinen Hunden um ca. 30 Prozent, bei großen Hunden um 50 Prozent steigern. Im Zusammenspiel mit den in ihr heranwachsenden Welpen kann die Hündin zum Schluss ungefähr 20 bis 30 Prozent mehr als ihr normales Körpergewicht wiegen.  

Tipp: Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob er während der Trächtigkeit eine Wurmkur empfiehlt.

Wie viele Welpen bekommt ein Hund?

Hündinnen können zwischen einem und zwölf Welpen pro Wurf bekommen. Der Durchschnitt liegt bei vier bis sechs. Abhängig ist dies vor allem von der Größe des Hundes: Große Rassen bekommen im Normalfall mehr Welpen als kleine Hunde. Bei diesen ist es nicht unüblich, dass sie bei der ersten Schwangerschaft lediglich ein oder zwei Nachkommen zur Welt bringen.

Wie lange sind Hunde schwanger?

Im Durchschnitt sind Hunde 60 bis 65 Tage schwanger. Die Trächtigkeit hängt unter anderem von der Anzahl der Welpen und dem Zeitpunkt des Deckakts ab.

Je mehr Welpen die Mutterhündin in sich trägt, um so früher kann eine Geburt stattfinden.

Zudem ist entscheiden, wann der Deckakt im Zusammenhang mit dem Eisprung stattfand. Ist dies ein paar Tage zuvor geschehen, dauert die Trächtigkeit eher 65 bis 68 Tage, fand sie dagegen danach statt, verkürzt sie sich auf etwa 58 bis 60 Tage.  

Tipp: Je nachdem, ob es die erste Trächtigkeit ist oder die Hündin schon etwas erfahrener ist, ist diese eventuell nervös und zum Teil sehr anlehnungsbedürftig. Vor allem in der Schlussphase sollte man bei Bedarf Tag und Nacht seiner Hündin zur Seite stehen.

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