Australian Labradoodle

Beim Australian Labradoodle handelt es sich um eine gezielte Kreuzung von nicht nur zwei, sondern gleich fünf bis sechs verschiedenen Hunderassen.

Das Besondere am Australian Labradoodle

Der Labradoodle ist eine Kreuzung aus Labrador und Pudel. Er wurde erstmals 1989 in Australien gezüchtet, um eine Rasse zu kreieren, die äußerst klug und darüber hinaus möglichst für Allergiker geeignet ist. Das funktioniert bis heute recht gut, aber es gibt noch eine Steigerung – den Australian Labradoodle. Er unterscheidet sich dahingehend, dass es sich bei ihm um eine Kreuzung aus gleich fünf Hunderassen handelt: Labrador, Pudel, Irish Water Spaniel, Amerikanischer und Englischer Cocker Spaniel. In manchen Blutlinien wurde auch noch der Soft Coated Wheaten Terrier aufgenommen. Aufgrund dieser ganz speziellen Züchtung soll die Wahrscheinlichkeit, dass der jeweilige Hund allergikerfreundlich ist, nochmals deutlich höher sein.

Die Größen des Australian Labradoodles

Gezüchtet wird der Australian Labradoodle in drei verschiedenen Größen: Standard, Medium und Mini. Die kleinste Variante hat eine Schulterhöhe von unter 45 Zentimetern, die mittlere 45 - 55 Zentimeter und der Standard ist größer als 55 Zentimeter. Das Gewicht unterscheidet sich deutlich und liegt ungefähr zwischen 12 und 45 Kilogramm.

Das Fell des Australian Labradoodles

Aufgrund der Vielzahl an eingekreuzten Rassen, ist das Ergebnis eines Australian Labradoodles nicht immer vorhersehbar. Zudem weist ein Welpe im ersten Jahr ein typisches Welpenfell auf und bekommt erst mit knapp zwei Jahren sein endgültiges Fell. Dieses kann wollig gelockt wie beim Pudel sein, aber auch aus fast 10 Zentimeter langen Haaren bestehen (Fleece-Fell). Beim "Open Fleece" bildet das Haar wellige Stränge, beim "Curly Fleece" sind die Stränge gedreht.

Der Australian Labradoodle besitzt keine Unterwolle und unterliegt keinem typischen Fellwechsel. Das bedeutet aber nicht, dass ihm keine Haare ausfallen. Der Vorteil seines gedreht, gelockten Fells ist aber, dass die Haare nicht zu Boden fallen, sondern im Fell hängen bleiben. Dementsprechend ist ein Allergiker von herumfliegenden Haaren kaum bedroht. Wichtig ist aber, dass das Fell regelmäßig gepflegt wird! Mindestens einmal pro Woche sollte es gut durchgebürstet werden und ungefähr alle acht bis zehn Wochen empfiehlt es sich, sie zu schneiden. Ansonsten droht die Gefahr, dass Kletten entstehen und das Haar des Australian Labradoodles verfilzt.

Charakter und Haltung

Der Australian Labradoodle unterscheidet sich bezüglich seines Charakters nicht nennenswert vom "normalen" Labradoodle. Beide haben ein sehr freundliches und fröhliches Wesen. Sie sind intelligent, recht verspielt und in keinster Weise aggressiv. Aber ein reiner Selbstläufer sind sie dennoch nicht. Erziehung benötigt jeder Hund! Dann braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass er sich zum perfekten Familienhund entwickelt. Oder auch zu einem Besuchshund in Heimen und Krankenhäusern. Dort kommt nicht nur seine nette Art an – sondern man freut sich auch, dass anschließend keine Hundehaare weggesaugt werden müssen.

Bei der spezielle Züchtung des Australian Labradoodles müssen Welpeninteressenten zumeist eine längere Wartezeit in Kauf nehmen – und mit einem höheren Preis rechnen. Ein Welpe kostet oft über 2000 Euro.

Video über Australian Labradoodle

Video über die ersten Monate eines Australian Labradoodle

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