Wenn Flöhe zur Plage werden: So wirst du sie bei Hund und Katze los

Ein einzelner Floh wirkt harmlos, doch in Windeseile kann sich dieser vermehren und eine große Anzahl von Nachkommen produzieren. In solchen Fällen hilft nur, die Flöhe konsequent zu bekämpfen, um die Plage schnell wieder einzudämmen und loszuwerden.

Unterschätze niemals einen Floh

Ein Floh kann bis zu zweihundert Eier legen. Ist dies im Fell eines Haustiers geschehen, verstecken sich die winzigen Parasiten schon bald in Teppichen, Sofaritzen, Decken sowie dem Hunde- oder Katzenbett, um ihre Verwandlung vom Ei bis zum fertigen Floh zu vollziehen.

Innerhalb weniger Wochen wird aus einem unbemerkten Kratzen ein regelrechter Hausbewohner-Sturm. Die Tiere verlieren die Ruhe, Menschen den Schlaf. Dann beginnt der eigentliche Kampf, denn Flöhe verschwinden nicht von allein. Wer seine Tiere liebt, muss wissen, wie man schnell und konsequent diese Plage bekämpft.

Früh handeln, bevor der Juckreiz bleibt

Jedes Kratzen erzählt eine Geschichte. Bei Hunden und Katzen ist sie oft dieselbe: winzige, flinke Parasiten, die sich tief im Fell verstecken. Einmal eingeschleppt, vermehren sie sich rasant. Besonders in warmen Wohnungen überleben Flohlarven monatelang. Viele Halter unterschätzen, wie hartnäckig die kleinen Blutsauger sind. Sie leben nicht nur auf dem Tier, sondern auch in Textilien, Teppichen und sogar hinter Fußleisten. Wer nur das Tier behandelt, übersieht den Großteil des Problems.

Ein gründlicher Plan hilft: Zuerst sollte man das Fell systematisch untersuchen. Ein feiner Flohkamm zeigt schnell, ob schwarze Krümel – sogenannter Flohkot – vorhanden sind. Diese Reste färben sich rot, wenn sie auf feuchtem Papier zerdrückt werden. 

Danach folgt das Waschen aller Decken, Kissen und Bezüge bei mindestens sechzig Grad. Sorgfalt ist entscheidend, sonst beginnt der Kreislauf von vorn. 

In besonders hartnäckigen Fällen sollten sich Tierhalter ergänzend informieren, etwa über Tipps für effiziente Schädlingsbekämpfung, um die Plage wirklich zu stoppen. Nur wer gleichzeitig Tier und Umgebung behandelt, hat eine Chance auf langfristige Ruhe.

Juckreiz ernst nehmen und richtig behandeln

Tierhalter sind verständlicherweise in Sorge, wenn sich ihr Tier ständig kratzt. Der Juckreiz ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch Hautentzündungen auslösen. Tierärzte empfehlen, einen möglichen Befall immer medizinisch abzuklären, weil allergische Reaktionen auf Flohspeichel häufig sind.

Eine Untersuchung an der Universität von Bristol zeigte, dass fast jede zweite Katze in Haushalten mit Freigang einmal im Jahr unter Flohbefall leidet. Besonders im Frühherbst, wenn Temperaturen konstant über 18 Grad liegen, explodiert die Population.

Zur Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Spot-on-Präparate, Tabletten oder Flohsprays. Wichtig ist, sich an die Dosierung zu halten und alle Tiere im Haushalt gleichzeitig zu behandeln. Nur so wird der Kreislauf unterbrochen. Ergänzend kann ein mildes Flohshampoo das Fell reinigen und abgestorbene Parasiten entfernen. Viele Tierärzte raten außerdem zu einer Wiederholungsbehandlung nach vier Wochen, um neu geschlüpfte Flöhe zu erfassen.

Hygiene ist deine stärkste Waffe

Sauberkeit klingt banal, ist aber das effektivste Mittel gegen Flöhe. Regelmäßiges Staubsaugen, tägliches Bürsten und das Auslüften von Schlafplätzen verhindern, dass sich Larven wohlfühlen. Besonders Decken und Teppiche müssen regelmäßig gereinigt werden. Eine Studie der University of California bestätigte, dass Flohlarven empfindlich auf Licht und Trockenheit reagieren. Wer also konsequent lüftet und helle Plätze bevorzugt, entzieht ihnen die Lebensgrundlage.

Waschmaschinen sind dabei echte Verbündete. Temperaturen über 60 Grad töten nicht nur Larven, sondern auch Eier. Für empfindliche Materialien eignen sich spezielle Hygienespüler. Teppiche können mit heißem Dampf behandelt werden, was biologische Rückstände entfernt. Wer in dieser Phase genau arbeitet, kann sich viele Folgekosten sparen.

Macht alle mit!

Gefällt euch diese Seite? Wir würden uns freuen, wenn ihr einen Kommentar abgebt, sie in Facebook & Co. teilt. oder einen Link auf eurer Webseite setzt. Vielen Dank!

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben