Katzen in lustigen Schlafpositionen

Katzen schlafen mindestens 15 Stunden pro Tag. Kein Wunder, dass sie eine Vielzahl von Schlafpositionen einnehmen. Unser Video zeigt, wie lustig Katzen einschlafen können. Die Schlafposition erzählt aber auch einiges über den Gemütszustand der Katze.

Das glaubt keiner...

..., der es nicht mit eigenen Augen gesehen hat! Katzen schlafen in schier unglaublichen Positionen. So zu schlafen erscheint praktisch unmöglich - ist es aber offensichtlich nicht.

Welche Bedeutung hat die Schlafposition einer Katze?

Bei Kitten und Jungkatzen sagt die Schlafposition relativ wenig aus. Denn bei ihnen ist es zumeist so, dass sie von einer Sekunde auf die andere derart müde sind, dass sie auf der Stelle einschlafen. Wo das ist und in welcher Position spielt keine Rolle. Sie benötigen sehr viel Schlaf, um sich zu regenerieren. Deshalb sollte man sie ungestört schlafen lassen.

Auch erwachsene Katzen verbringen täglich 14 bis 18 Stunden dösend oder schlafend. Zwar haben viele einen Lieblingsplatz, dennoch schlafen sie an den unterschiedlichsten Stellen. Abhängig ist dies unter anderem von der Umgebungstemperatur. Dementsprechend wählen sie eventuell einen Platz weiter oben oder unten. Vielleicht wechseln sie auch das Zimmer oder testen den Untergrund: Ein Fliesenboden bietet im Sommer mehr Abkühlung als ein flauschiger Teppich. Wohingegen im Winter ein Platz in der Nähe einer Heizung zu den bevorzugten Orten zählt.

Lässt sich mit der Wahl des Platzes allein kein optimales Wohlgefühl erlangen, dann kann unter Umständen eine gewisse Schlafposition dazu verhelfen: Eng zusammengerollt lässt die Katze nicht so schnell frieren, während eine langgestreckte Körperhaltung für Abkühlung sorgt.

Welche Schlafposition nimmt eine kranke Katze ein?

Man darf die Schlafposition einer Katze nicht überbewerten, aber sie kann durchaus etwas über den Gemütszustand bzw. eine eventuelle Erkrankung aussagen. Schläft eine Katze auf dem Rücken, muss man sich üblicherweise keinerlei Sorgen machen. Denn dies bedeutet, dass sie extrem tiefenentspannt und zufrieden ist. Keine Katze würde ihren verwundbaren Bauch im Schlaf präsentieren, wenn sie angespannt und ängstlich wäre. Diese Schlafposition ist umso seltener anzutreffen, je mehr Artgenossen der Haushalt umfasst bzw. mit je mehr Störungen eine Katze rechnen muss. In diesem Fall ist die häufigste Position zumeist auf der Seite. Das ist gemütlich, bietet einen gewissen Schutz und lässt ein relativ schnelles Aufstehen zu. Noch schneller geht dies nur, wenn die Katze auf dem Bauch mit angewinkelten Beinen schläft.

Ob eine Katze krank ist, lässt sich vor allem an ihrem Gesamtverhalten ablesen. Aber auch ihr Schlafverhalten kann darüber Auskunft geben. Schlafen Katzen mehr als üblich, könnte dies ein Anzeichen einer Erkrankung sein. Ebenso, wenn sie ihre eigentlichen Schlafplätze nicht mehr aufsuchen, sondern sich regelrecht zu verkriechen scheinen. Vielleicht sind sie auch nur noch eng zusammengerollt oder auf dem Bauch liegend anzutreffen und wollen sich nicht mehr gerne anfassen lassen. Die Schlafposition bzw. das Schlafverhalten kann hier durchaus einen Hinweis auf eine Erkrankung liefern, aber man sollte dies nicht überbewerten. Betrachten Sie die Gesamtsituation und entscheiden Sie dann, ob ein Tierarztbesuch möglicherweise angebracht wäre.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben