Kaninchenfutter

Kaninchenfutter sollte kalorienarm, nicht zu fett – und möglichst ohne Zuckerzusatz sein! Da die Verdauung von Kaninchen recht empfindlich ist, sollten Sie unbedingt auf artgerechtes Kaninchenfutter achten.

Kaninchenfutter: Heu ist das Grundnahrungsmittel!

Heu ist im Grunde nichts anderes als gemähte und getrocknete Gräser und Kräuter. Je nachdem von welcher „Wiese“ das Heu stammt, sind verschiedene Pflanzensorten enthalten, neben unterschiedlichen Gräsern beispielsweise auch Klee oder Löwenzahn. Qualitativ hochwertiges Heu stellt die Grundlage des Kaninchenfutters dar. Gutes Heu erkennt man daran, dass es nicht oder nur sehr wenig staubt, angenehm duftet, locker und trocken ist und eine grünliche Farbe hat.


Von billigem, stark gepresstem Heu ist abzuraten – häufig verrät schon die graubraune Farbe und der muffige staubige Geruch, dass es sich um ein minderwertiges Produkt handelt. Lange Halme deuten darauf hin, dass es sich um Heu aus dem sogenannten 1. Schnitt handelt. Es hat einen hohen Rohfasergehalt und beinhaltet die Ähren, also die Samen der Gräser. Als Kaninchenfutter ist es optimal geeignet (Protein- und Fettlieferant). 

Kaninchenstroh

Achtung: Viele verwechseln Heu und Stroh miteinander. Bei Kaninchenstroh handelt es sich um die Halme gedroschener Pflanzen, meist Getreide wie zum Beispiel Hafer. Es besteht aus dicken, langen Halmen und hat zumeist eine goldgelbe Farbe. Viele Kleintiere knabbern zwar auch gerne einmal an Strohhalmen, es ist jedoch nicht als Heu-Ersatz und Futter geeignet, sondern mehr als Einstreu. Es beinhaltet in der Regel keine Ähren und dient nur geringfügig als Protein- und Fettquelle. Heu dagegen ist ungedroschen.

Bio Bergwiesenheu von Dehner

Dehner Bio Bergwiesenheu stammt ausschließlich von Bergwiesen aus unberührter Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Es besteht aus zarten Gräsern, schmackhaften Wildkräutern und nahrhaftem Klee und hat zudem sehr hohe Nährwerte.

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Trockenfutter

Hier gilt es zunächst einmal festzuhalten: Die meisten Experten sind sich heute einig, dass Kaninchen auch ohne Trockenfutter auskommen können. Der mit Körnern, Pellets und bunten Krümeln gefüllte Napf ist zwar noch immer üblich, doch für eine ausgewogene Ernährung nicht zwingend nötig, ja in manchen Fällen sogar eher schädlich, wenn das Kaninchenfutter zu viele ungesunde Bestandteile wie zum Beispiel Zucker (auch z.B. in Form von Melasse) enthält. Fettleibigkeit und Verdauungsstörungen sind die Folge von zu gehaltvoller, fett- und zuckerreicher Nahrung. Es gibt aber auch gesundes Trockenfutter.

Frischfutter

Frischfutter ist ein Muss, da es viele wichtige Nährstoffe enthält und zur natürlichen Ernährung gehört. Es kann in Form von Gräsern, Blumen und Kräutern (Wiesengrün) gefüttert werden oder als Gemüse und Obst. Natürlich auch beides in Kombination, je nach Verfügbarkeit. Sehr wichtig bei der Ernährung von Kaninchen ist das richtige Maß hinsichtlich Portionsgrößen und Häufigkeit der Fütterung. Außerdem ist neben Heu auch auf eine ausreichende Versorgung mit frischem Gemüse, Obst und Wiesengrün zu achten. Mehr Infos dazu gibt es in unserem Artikel Was fressen Kaninchen?

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