Hund und Baby

Keine Angst, Hund und Baby können wunderbar miteinander auskommen, es dürfen nur keine grundsätzlichen Fehler gemacht werden.

Vorsicht bei Hund und Baby

Hunde haben auf ein Baby und kleine Kinder eine geradezu magische Anziehungskraft. Babys, die gerade anfangen zu Krabbeln oder zu Laufen, sind noch sehr unsicher und fallen häufig hin. Ihre Bewegungen sind für den Hund nicht vorhersehbar und die lauten Geräusche, die von einem Kleinkind ausgehen, können den Hund verunsichern und ihm Angst machen. Die Eltern müssen also dafür sorgen, dass der Hund immer eine sichere Rückzugsmöglichkeit hat, die das Baby nicht erreichen kann. Um zu vermeiden, dass der Hund ein Baby oder Kleinkind mit schmerzhaften Erfahrungen in Verbindung bringt, müssen die Eltern unbedingt darauf achten, dass das Kind dem Hund weder versehentlich auf die Pfoten oder den Schwanz steigt, noch sich an ihm festhält, wenn es das Gleichgewicht verliert.

Den Hund nicht bestrafen!

Zeigt der Hund ein Verhalten dem Baby gegenüber, das den Eltern nicht gefällt, darf er auf keinen Fall geschimpft oder hart bestraft werden! Der Hund bringt die Strafe nicht mit seinem Verhalten in Verbindung, sondern die Gefahr ist groß, dass er davon ausgeht, dass er keinen Ärger bekommen hätte, wenn das Baby nicht gewesen wäre. Der Hund verknüpft das Baby dadurch negativ und die Gefahr, dass das Kind angefeindet wird, ist groß. Hier ist es immer die beste Entscheidung, sich professionelle Hilfe zu holen, damit das Problem „im Keim erstickt wird“ und es auf keinen Fall zu gefährlichen Situationen zwischen Hund und Baby kommt!

Wenn ein Baby ins Haus kommt

Wenn ein Paar noch keine Kinder hat, bekommt ein Hund dementsprechend viel Aufmerksamkeit. Kommt ein Baby ins Haus, muss er diese Aufmerksamkeit nicht nur teilen, sondern muss auch akzeptieren, dass das Kleinkind in vielen Situationen Vorrang hat. Der Hund darf nicht das Gefühl bekommen, dass er „abgeschrieben“ ist, wenn das Baby da ist, sondern er muss weiterhin in den Alltag integriert werden und seine Bedürfnisse nach Spaziergängen, Zuwendung, etc., dürfen nicht ignoriert werden. Soll der Hund bestimmte Zimmer, wie z. B. das Kinderzimmer, nicht mehr betreten, muss diese neue Regel eingeführt werden bevor das Kind im Haus ist! So schaffen Sie es, dass der Hund das Verbot bzw. die neue Einschränkung nicht mit dem Kind in Verbindung bringt und dieses gleich von Anfang an negativ verknüpft.

So klappt es mit Hund und Baby

Kommt die Mutter mit dem Baby nach Hause, soll der Hund von Anfang an dabei sein dürfen. Der häufigste Fehler ist der, dass die Eltern sich immer dann mit dem Hund beschäftigen, wenn das Baby schläft und er wenig Beachtung bekommt, wenn das Baby wach ist. Es muss genau umgekehrt gemacht werden! Ist das Baby anwesend, sollen für den Hund die tollsten Sachen passieren: Er wird gestreichelt, darf kleine Tricks üben und bekommt Leckerlies. Schläft das Kind, sollte der Hund nicht übermäßig beachtet werden bzw. keine so tollen Dinge für ihn passieren. Der Hund soll also lernen, dass er das Kind braucht bzw. dass die tollsten Dinge passieren, sobald es auftaucht. Der Hund wird sich folglich freuen, wenn er das Kind sieht und es mit positiven Gefühlen und Aktivitäten in Verbindung bringen.

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