Das Verwöhnprogramm für Ihre Katze

Nach einem längeren Urlaub, einem unschönen Tierarztbesuch oder einfach nur so: Manchmal möchten Katzenhalter ihre Katze so richtig verwöhnen. Mit den folgenden Tipps bringen Sie Ihre Samtpfote gewiss zum Schnurren.

Liebe geht durch den Magen – auch bei Katzen

Ein altes Sprichwort besagt, dass Liebe durch den Magen geht. An diesem Spruch ist tatsächlich etwas Wahres dran, denn mit einem liebevoll zubereiteten Menü können wir unsere Zuneigung zu anderen Menschen ausdrücken. Doch nicht nur bei Menschen geht die Liebe durch den Magen, sondern auch bei unseren Samtpfoten. Deshalb sollten Sie die Auswahl des Futters stets mit Bedacht treffen, wenn Sie Ihre Katze verwöhnen möchten. 

Prinzipiell gilt: Katzen sind Gewohnheitstiere. Wenn Sie Ihre Katze trotzdem mal so richtig verwöhnen wollen, können Sie dies mit bewährten Leckerlis oder verschiedenen und vielfältigen Produktvariationen ihres Lieblingsfutters versuchen. Generell sollten Sie bei der Futterauswahl auf hochwertige Komponenten und eine gute Zusammensetzung achten. Das trifft zum Beispiel auf das Futter von Purina Gourmet zu, für dessen Herstellung qualitative Zutaten in einzigartigen Rezepturen kombiniert werden, um auch anspruchsvolle Katzengaumen zu verwöhnen. Mit solchen unwiderstehlichen Futtersorten genießen auch die Feinschmecker unter den Samtpfoten tolle Geschmackserlebnisse, die automatisch für einen besonderen Verwöhneffekt sorgen.

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Regelmäßige Schmuseeinheiten sind wichtig

Ob eine Katze verschmust ist oder nicht, richtet sich vor allem nach ihrem Charakter, den bisherigen Erlebnissen mit Menschen und ihrer Rasse. Die meisten Katzen sind ein paar Schmuseeinheiten am Tag aber nicht abgeneigt. Wenn Ihre Katze um Ihre Beine läuft, dabei schnurrt und ihren Kopf an Ihnen reibt, möchte Sie sofortige Aufmerksamkeit. Manche Samtpfoten werden nicht gerne hochgehoben und ergreifen dann schnell die Flucht. Andere hingegen lieben es, auf den Arm genommen zu werden, intensiv zu schmusen und dabei sogar eine tolle Aussicht zu genießen. Richten Sie sich hierbei nach den Vorlieben Ihrer Katze. 

Sofern Ihre Katze auf Ihren Schoß springt, darf sie natürlich ebenfalls gestreichelt werden. Besonders gerne werden Katzen mit den Fingernägeln oder Fingerspitzen unter dem Kinn gekrault. Auch Streicheleinheiten zwischen den Ohren genießen die meisten Samtpfoten sehr. Probieren Sie ruhig aus, wie Ihre Katze auf eine Massage der Schläfenregion reagiert und üben Sie dabei einen leichten Druck aus. Fahren Sie mit dem Handrücken sanft das Gesicht der Katze nach. Fast alle Katzen werden gern vom Kopf bis zum Schwanz gestreichelt.

Reagiert Ihre Katze auf die Streicheleinheiten mit einem Schnurren? Dann wissen Sie, dass das Verwöhnprogramm ein voller Erfolg ist. Manche Katzen nuckeln beim Schmusen sogar an den Fingern oder an den Kleidungsstücken ihres Besitzers. Das bedeutet, dass die Samtpfote Ihnen höchstes Vertrauen entgegenbringt. Ein typisches Verhalten ist auch das sogenannte „Treteln“. Dabei massiert die Katze ein Kissen oder die Beine ihres Besitzers sanft mit den Pfötchen. Diese Angewohnheit stammt noch aus dem Kitten-Alter, denn dadurch wird der Milchfluss bei dem säugenden Muttertier angeregt. Massiert die Katze beim Streicheln Ihren Besitzer, so ist das ein Beweis für ihr absolutes Wohlbehagen.

Generell sollte Ihre Katze immer von selber ankommen und die Streicheleinheiten einfordern. Sie ist kein Kuscheltier, das immer dann gestreichelt werden möchte, wenn Ihnen der Sinn danach steht. Achten Sie darauf, sich beim Schmusen mit der Katze nach ihren Bedürfnissen zu richten:

  • Die meisten Katzen lieben es, intensiv vom Kopf in Richtung des Schwanzes gestreichelt zu werden oder mit einer ausgiebigen Krauleinheit hinter dem Ohr zum Schnurren gebracht zu werden. Dagegen haben sie es nicht so gern, gegen den Strich gestreichelt oder getätschelt zu werden.
  • Bei den meisten Katzen ist der Bauch eine Tabuzone beim Kraulen. Konzentrieren Sie sich daher auf andere Körperregionen und achten Sie stets darauf, wie Ihre Samtpfote reagiert. Wenn es ihr gut gefällt, wird sie sich durch Schnurren erkenntlich zeigen.
  • Auch an den Pfötchen werden die meisten Katzen nicht so gerne angefasst.
  • Es ist immer die Katze, die entscheidet, wann die Schmuseeinheit zu Ende ist bzw. ob sie noch mehr will. Sobald sie unruhig wird, kratzt, beißt oder faucht, sollten Sie sie nicht mehr festhalten.

 

Akzeptieren Sie den Freiraum der Katze

Zum Verwöhnprogramm einer Katze gehört auch, dass Sie das Tier nicht überfordern. Katzen sind Haustiere, die viel Freiraum benötigen. Wenn Ihre Katze eindeutig signalisiert, dass sie jetzt lieber ihre Ruhe haben möchte, sollten Sie das respektieren. Gönnen Sie Ihrer Samtpfote einen Rückzugsort, der sie vor anderen Familienmitgliedern oder Haustieren schützt. Dafür eignen sich erhöhte Höhlen von Kratzbäumen. Manchmal reicht der Samtpfote aber auch ein weiches Kissen auf einem hohen Regal, um sich behütet, geborgen und sicher zu fühlen.