Alte Katze – richtige Ernährung

Um gesund zu bleiben und altersbedingten Erkrankungen vorzubeugen, brauchen alte Katzen spezielles, auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Futter.

Ernährung für ältere Katzen

Da Katzen lange fit sind und es zu ihrem angeborenen Verhalten gehört, Schwächen zu verbergen, merken ihre Besitzer meist erst relativ spät, dass ihre Katze alt geworden ist. Doch schon lange bevor nachlassende Beweglichkeit und ein vermehrtes Ruhebedürfnis darauf hinweisen, dass die Katze in die Jahre gekommen ist, haben ihre inneren Organe wie Nieren, Magen, Leber und Darm einiges an ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Deshalb gelten schon acht- bis zehnjährige Katzen als älter, auch wenn es nach außen hin nicht den Anschein hat. Doch das ist kein Grund zur Sorge! Katzen können – trotz ihrer ab einem gewissen Alter eingeschränkten Organfunktionen – ohne Weiteres 16 bis 18 Jahre oder sogar noch älter werden. Wichtig ist nur, dass Sie bei der Ernährung auf ihre veränderten Bedürfnisse Rücksicht nehmen. So kann altersbedingten Erkrankungen vorgebeugt werden und die alte Katze lange gesund bleiben. 

Gewichtsverlust bei der alternden Katze

Während jüngere Katzen eher unter Übergewicht leiden, laufen viele alte Katzen Gefahr, abzumagern. Der Grund ist, dass der Energiebedarf alter Katzen trotz reduzierter Bewegung und vermehrtem Schlaf ansteigt. Warum? Katzen ab dem 12. Lebensjahr können Nährstoffe, vor allem Eiweiß und Fett, nicht mehr so gut verdauen und aufnehmen. Damit der Körper trotzdem bekommt, was er braucht, zehrt er zunächst das vorhandene Körperfett auf, und geht dann dazu über, Muskeln abzubauen. Um dies zu verhindern, müsste die alte Katze mehr fressen als in jungen Jahren. Nur leider lässt bei alten Katzen der Appetit meist nach, so dass man froh sein muss, wenn die alte Katze überhaupt frisst. Die Ernährung alter Katzen muss deshalb so hochwertig und gut verdaulich sein, dass sie trotz eingeschränkter Organfunktion eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen sicherstellt.

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      Futterumstellung bei älteren Katzen

      Ab dem neunten bis zehnten Lebensjahr einer Katze empfiehlt es sich, die Nahrung auf Seniorenfutter umzustellen, damit altersbedingte Erkrankungen wie beispielsweise Nierenerkrankungen erst gar nicht entstehen. Außerdem sollte die tägliche Futterration von bisher zwei auf nun drei, später auch vier Mahlzeiten am Tag verteilt werden. So wird der Stoffwechsel und damit der gesamte Organismus der alternden Katze entlastet. Wichtig ist auch, dass die Tiere viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Hierfür kann das Feuchtfutter langsam aber stetig mit mehr Wasser angerührt werden.

      Wenn alte Katzen nicht fressen

      Der Appetit alter Katzen lässt leider häufig recht zu wünschen übrig. Dass Katzen wenig oder fast gar nichts fressen, kann verschiedene Ursachen haben. Ein Grund dafür können Zahnprobleme sein. Deshalb sollte Futter für alte Katzen in jedem Fall leicht zu zerkleinern sein. Nicht selten sind auch ein verminderter Geruchs- und Geschmackssinn der Auslöser für die Appetitlosigkeit der alternden Katze. Hier kann es hilfreich sein, das Futter beispielsweise mit einem stark riechenden Leckerli zu „versüßen“.