Maltipoo

Der kleine Maltipoo ist eine gelungene Mischung aus Malteser und Pudel. Der anpassungsfähige Familienhund ist nicht nur bei Allergikern sehr beliebt.

Steckbrief Maltipoo

 USA
 ca. 30 cm
 3 - 5 kg
 12 - 15 Jahre
 weiß, grau, apricot, braun, schwarz, gescheckt
 mittellang, mehr oder weniger lockig
 selbstbewusst, fröhlich, anhänglich
 gering
 mittel
 leicht bis mittel
 Maltipoo kosten 700 - 1100 Euro
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Maltipoo – Rassebeschreibung

Der Maltipoo ist eine Mischung aus Malteser und Pudel. Es handelt sich bei ihm um einen kleinen Hund, den es in einer Vielzahl von Farben gibt. Da Malteser immer weiß sind, hängt die Farbe vom Pudel-Elternteil ab. Entsprechend gibt es den Maltipoo in weiß, grau, apricot, braun, schwarz oder gescheckt. Auch sein Fell weist je nach Verpaarung leichte Unterschiede auf: Es kann lediglich leicht gewellt, aber auch sehr lockig ausfallen. Das schöne ist, dass der Maltipoo so gut wie nicht haart, weshalb er sich als Hund für Allergiker eignet.


Charakter und Wesen des Maltipoo

Im Maltipoo vermischt sich die Intelligenz und Gelehrigkeit des Pudels mit der Furchtlosigkeit und dem Temperament des Maltesers. Heraus kommt ein fröhlicher, lebenslustiger Hund für die ganze Familie. Er ist kinderlieb und relativ einfach zu erziehen, weshalb er sich als Anfängerhund eignet. Er freut sich, wenn er überall mit dabei sein darf, was aufgrund seiner geringen Größe selten ein Problem ist.

Ursprung und Geschichte

Maltipoo-Welpen sind sehr verspielt
Maltipoo-Welpen sind sehr verspielt

Maltipoos nehmen an Beliebtheit in Deutschland immer weiter zu. In Amerika ist das schön längst der Fall, denn von dort stammen sie: Bereits in den 80er Jahren wurden sie geplant miteinander verpaart. Züchtet man nicht mehrere Generationen weiter, gibt es folgende Verpaarungsmöglichkeiten:

  • Malteser & Pudel
  • Malteser & Maltipoo
  • Pudel & Maltipoo
  • Maltipoo & Maltipoo

Der Unterschied zu einem Mischling ist beim Maltipoo und anderen Hybridhunden (z.B. Labradoodle, Goldendoodle, Puggle, Cockapoo), dass die Zucht nicht dem Zufall überlassen wird, sondern die Auswahl der Hunde (bei einem verantwortungsvollen Züchter) sehr genau vorgenommen wird. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Auftreten genetischer Erbkrankheiten innerhalb der jeweiligen Rasse vermindert werden kann. Es sei aber dazugesagt, dass man nie so genau weiß, was bei der Verpaarung (hinsichtlich Charakter und Aussehen) herauskommt. Grundsätzlich gilt der Maltipoo als recht robust und erreicht ein Alter von 12 bis 15 Jahren.

 

Die Haltung

Die Haltung eines Maltipoo ist recht unkompliziert. Vorteil ihrer geringen Größe ist es, dass sie auch leicht in einer Stadtwohnung gehalten werden können. Selbstverständlich benötigen sie täglich ihre Spaziergänge, aber im Allgemeinen ist ihr Bewegungsdrang recht überschaubar. Dieser lässt sich auch beim gemeinsamen Spiel recht gut befriedigen. Sie sind sehr familienverbunden, im Normalfall recht ruhige Hunde, vertragen sich gut mit anderen Tieren und weisen keinen überdurchschnittlichen Jagdtrieb auf. Außerdem haben sie so gut wie keinen Eigengeruch, „hundeln“ also nicht. Bezüglich der Ernährung gibt es lediglich die allgemeinen Grundregeln bzw. Ernährungstipps für kleine Hunde zu beachten.

Die Erziehung des Maltipoo

Auch ein kleiner Hund muss erzogen werden, das wird schnell einmal vergessen. Im Gegensatz zu einem großen Hund, kann man ihn bei Spaziergängen zwar problemlos an der Leine halten, aber es ist sicherlich wesentlich angenehmer, wenn er folgsam ist und auch ohne Leine zu einem angenehmen Begleiter wird. Maltipoos sind aufmerksam und intelligent – bringen also alle Voraussetzungen für eine leicht umzusetzende Erziehung mit. Wer Neuhundebesitzer ist, sollte auf alle Fälle eine Hundeschule besuchen. Von einer guten, frühzeitigen Erziehung hat man sein Leben lang etwas!


Pflege eines Maltipoo

Der große Vorteil des Maltipoos ist, dass er zu den nicht bzw. so gut wie nicht haarenden Hunden zählt. Sowohl der Malteser bringt diesen Ansatz mit, vor allem aber der Pudel mit seinem lockigen Haar. Zwar wächst es das ganze Jahr über, aber es verheddert sich und fällt nicht aus. Gute Voraussetzungen für einen allergikerfreundlichen Hund. Doch leider stellen manche Hundebesitzer den kaum vorhandenen Haarausfall mit der Pflege auf eine Stufe – und kümmern sich zu wenig um das Fell. Die Fellpflege darf beim Maltipoo nicht zu kurz kommen, sonst verfilzt sein Haar! Regelmäßiges Kämmen und gelegentliches Schneiden (bzw. Scheren) ist wichtig. Und zwar umso mehr, je länger sein Fell ist. Auch ein Bad (mit einem speziellen Hundeshampoo) schadet hin und wieder nicht, um das Haar wieder luftiger und glänzender werden zu lassen.

Krankheiten beim Maltipoo

Der kleine Maltipoo gilt als recht robust. Typische Erbkrankheiten gibt es nicht, dennoch sind Krankheiten nicht auszuschließen. Gelegentlich treten Probleme mit der Kniescheibe auf. Das Risiko können Sie mit einer ausgewogenen Ernährung reduzieren. Schwierigkeiten entstehen manchmal aufgrund ihres Fells: Sind die Haare zu lang und fallen in die Augen, können sie Augenentzündungen mit sich bringen. Darüber hinaus kann es zu Hautproblemen kommen, wenn die Fellpflege vernachlässigt wird.

Maltipoo-Welpen kaufen

Wenn Sie einen Maltipoo kaufen möchten, gibt es keine vergleichbaren Vereine wie es bei Rassehunden der Fall ist. Denn der Maltipoo ist in Deutschland keine anerkannte Rasse. Da es sich bei ihm aber um keinen „normalen“ Mischling handelt, haben Sie die Möglichkeit, sich die Zuchtpapiere der Elterntiere zeigen zu lassen. Vor allem aber ist wichtig, dass Sie weder einen Spontankauf tätigen, noch einen Welpen ungesehen über das Internet kaufen. Egal wie weit der Weg ist, nehmen Sie den Weg zum Züchter in Kauf, schauen Sie sich die Zucht in aller Ruhe an und machen Sie sich ein Bild vor Ort. Sie sollten einen guten Eindruck haben und das Gefühl, dass alle Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet wurden. Erst dann sollten Sie sich dazu entschließen, einen Maltipoo zu kaufen. Im Allgemeinen kostet er zwischen 700 und 1100 Euro.

Tipp: Bevor Sie einen Hund kaufen, sollten Sie sich diese 15 Fragen stellen.

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