Hunde die nicht haaren

Bei der Anschaffung eines Hundes achten viele darauf, wie stark eine Hunderasse haart. Die Unterschiede sind groß – allerdings bedeuten wenig haarende Hunde nicht gleichzeitig auch weniger Pflege!

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Alles voller Hundehaare!

Ob im Auto, an der Kleidung oder in der Wohnung – manche Menschen sind unverkennbar daran zu erkennen, dass sie einen Hund besitzen. Denn wohin man auch schaut, alles ist voller Hundehaare. Mit Staubsauger und speziellen Bürsten ist die Verwüstung einigermaßen in den Griff zu bekommen, doch dies ist zeitaufwändig und macht wahrlich keinen Spaß. Wer dies von Freunden oder Bekannten kennt, wird bei der Neuanschaffung eines Hundes möglicherweise einen Bogen um entsprechend haarige Exemplare machen wollen.  

Manche Hunde haaren das ganze Jahr über, manche fast nur während des Fellwechsels und andere haaren so gut wie gar nicht! Letzteres heißt aber nicht, dass ihnen keine Haare ausfallen, sie verlieren sie lediglich nicht, weil sie in ihrem Fell hängen bleiben. Bekanntestes Beispiel dafür sind Pudel mit ihren lockigen Haaren. Da sich die toten Haare in ihrem Fell verfangen, müssen sie jedoch nicht nur ausgebürstet, sondern regelmäßig geschoren werden, was mit einem Besuch beim Hundefriseur verbunden ist (außer man traut sich dies selbst zu).

Kleine oder große Hunde?

Ob ein Hund mehr oder weniger Haare verliert, hängt nicht von der Größe ab. Grundsätlich gilt jedoch: Je größer ein Hund ist, umso mehr Haare können prinzipiell auch anfallen. Ebenfalls nicht entscheidend ist, ob es sich um einen kurzhaarigen oder langhaarigen Hund handelt. Die langhaarigen Yorkshire Terrier haaren zum Beispiel weniger als so mancher Schäferhund. Der Grund dafür ist die Unterwolle! Darauf sollten Sie achten, wenn Sie auf der Suche nach einem Hund sind, der wenig haart. Möglich ist aber auch, dass das darüberliegende Fell die Unterwolle erfolgreich aufhällt!

Grundsätzlich sei noch einmal gesagt, dass je nach Rasse die Pflegemaßnahmen sehr unterschiedlich groß sein können. Auch sie sind ein Schlüssel, ob ständig alles voller Haare ist! Besser Sie vernachlässigen die Fellpflege nicht, dann gibt es auch weniger Probleme mit Haaren.

Hunde für Allergiker

Alle Hunde, die wenig haaren, kommen prinzipiell auch am ehesten für Allergiker in Frage. Pauschal lässt sich dies aber nicht sagen, weil für die Allergie nur bedingt die Haare verantwortlich sind. Eine Dogge haart zum Beispiel kaum, dafür sabbert sie recht viel, was zur Verteilung der Allergene führt! Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Hunde für Allergiker.

Hunderassen die wenig haaren

  • Pudel
    Das lockige Fell sorgt dafür, dass sie so gut wie keine Haare verlieren. Dafür müssen sie regelmäßig geschoren werden, was in der Regel mit einem Besuch beim Hundefriseur verbunden ist.

  • Wasserhunde
    Sowohl beim Lagotto Romagnolo wie auch dem Französischen und Portugisischen Wasserhund wird man in seiner Wohnung kaum ein Haar finden. Einmal pro Woche sollten sie gebürstet werden, etwa dreimal im Jahr müssen die Hunde zum Scheren.  

  • Bichon Frisé
    Die besondere Fellstruktur sorgt dafür, dass ein Bichon nur minimalst haart. Tägliches Bürsten ist jedoch zu empfehlen, außerdem muss das Fell regelmäßig geschnitten werden. 

  • Schnauzer
    Bei regelmäßiger Fellpflege haaren Schnauzer so gut wie nicht. Voraussetzung dafür ist jedoch möglichst tägliches Kämmen und ca. dreimal pro Jahr das Trimmen (auszupfen der reifen Haare). 

  • Labradoodle & Co.
    Hunde, die nicht haaren, sind unter anderem auch der Labradoodle, Goldendoodle, Maltipoo und weitere „Desingerhunde“. Sie weisen eine ähnliche Fellstruktur wie Pudel auf und verlieren dementsprechend kaum Haare.

  • Malteser
    Zwar handelt es sich bei dieser kleinen Rasse um einen langhaarigen Hund, aufgrund der fehlenden Unterwolle ist der Haarverlust jedoch gering. Dafür ist die Fellpflege umso aufwändiger! 

  • Terrier 
    Viele Terrier-Rassen wie der Airedale, Border, Fox, Irish und Welshterrier gehören zu den Hunden, die wenig haaren. Unerlässlich ist jedoch das Trimmen der Tiere. Während bei dieser Methode abgestorbene Haare ausgezupft werden, würden sie beim Scheren in der Haut verbleiben.