Goldendoodle

Der Goldendoodle zählt zu den sogenannten Designerhunden. Der Rassemix aus Golden Retriever und Pudel ist offiziell nicht anerkannt, erfreut sich aber immer größerer Beliebtheit.

Steckbrief Goldendoodle

 USA
 Hündin: 48 - 58 cm, Rüde: 55 - 68 cm
 Hündin 22 - 29 kg, Rüde 26 - 35 kg
 11 - 15 Jahre
 von cremeweiß bis schwarz
 wellig bis lockig
 intelligent, fröhlich, anhänglich, gehorsam
 mittel
 gering bis mittel
 leicht bis mittel
 Goldendoodle kosten 800 - 1200 Euro
Gefällt euch diese Seite? Wir würde uns freuen, wenn ihr sie in Facebook & Co. teilt.

Goldendoodle – Rassebeschreibung

Der Goldendoodle ist ein mittelgroßer bis großer Hund, der in einer Vielzahl von Farben anzutreffen ist. Es gibt ihn von cremeweiß über goldblond bis hin zu dunkelbraun oder gar schwarz. Erlaubt sind alle gängigen Farbkombinationen, denn beim Goldendoodle kommt es nicht auf ein einheitlich farbliches Aussehen an. Entscheidend ist allein, dass es sich bei den Eltern (der 1. Generation) um einen reinrassigen Golden Retriever und einen reinrassigen Pudel (engl. poodle) handelt. Da es Pudel in vielen Farben gibt, überrascht die Vielfalt beim Goldendoodle nicht. Im Vergleich zum Labradoodle ist sein Fell noch ein wenig dichter.


Charakter und Wesen des Goldendoodles

Goldendoodle vereinen in sich die Eigenschaften, die Golden Retriever und Pudel ihnen mitgegeben haben: Sie sind intelligent, kinderlieb, fröhlich und anhänglich. Außerdem steckt in ihnen die Lernfreude des Pudels und die Gelassenheit des Retrievers. Das macht sie prinzipiell zu einem idealen Familienhund. Der Goldendoodle freut sich über rege Zuwendung, sowohl von Menschen als auch anderen Tieren. Im Vergleich zum Labradoodle soll er etwas sensibler und nachtragender sein.

Ursprung und Geschichte

Von cremeweiß bis schwarz gibt es beim Goldendoodle die unterschiedlichsten Farben

Goldendoodle werden seit Ende der 90er Jahre in den USA und Kanada gezüchtet. Ähnlich wie beim Labradoodle war der Hintergrund für diese Kreuzung die Schaffung eines allergikerfreundlichen Hundes. Pudel sind bekannt dafür, dass sie kaum haaren und sind deshalb oft  erste Wahl bei Menschen, die auf einen Hund nicht verzichten möchten, obwohl sie eine Tierhaarallergie besitzen. Allerdings begleitet sie aufgrund so mancher ausgefallener Pudelfrisur schon seit langem auch das Image des peinlichen Modehündchens. Obwohl in den meisten „Designerhunden“ der Pudel mit eingekreuzt ist, denkt bei ihrem Anblick aber keiner mehr an die mitunter sehr extravaganten Pudel. Im Gegenteil, sie gelten als besonders „süß“. 

Hinsichtlich einer Tierhaarallergie sei allerdings gesagt, dass es sich beim Goldendoodle zwar um einen allergikerfreundlichen Hund handelt, dies bedeutet aber lediglich, dass die Gefahr einer auftretenden Allergie prozentual kleiner ist, nicht aber, dass diese nicht dennoch gegeben ist! 

 

Goldendoodle Mini, Medium und Standard

Gezüchtet werden Goldendoodle in den verschiedensten Größen: Standard, Medium und Mini – darüber hinaus in verschiedenen Kombinationen. Der „Standard-Goldendoodle“ ist eine Kreuzung zwischen einem Golden Retriever und einem Groß- oder Königspudel. Kleinere Varianten entstehen durch die Kombination mit einem Zwergpudel. Diese Nachkommen werden als F1-Hunde bezeichnet. Werde diese erneut mit einem Pudel oder einem Golden Retriever gekreuzt, entsteht ein F1B-Hund. Die Nachkommen von zwei F1B-Hunden wiederum ergeben F2B-Hunde.

Die Haltung

Eigentlich wurden Goldendoodle für Menschen gezüchtet, die eine allergische Reaktion auf Hundehaare aufweisen, aber viel häufiger kommen sie inzwischen als ganz normaler Familienhund für jedermann zum Einsatz. Es handelt sich bei Ihnen um fröhliche Hunde, ohne Aggression und viel Familiensinn. Sie können in der Stadt oder auf dem Land gehalten werden, lieben das Wasser und regelmäßige Spiele. Aufgrund seiner Abstammung vom Golden Retriever mögen viele Goldendoodle das Apportieren.


Die Erziehung des Goldendoodle

Sowohl die Erziehung des Pudels als auch des Golden Retrievers ist grundsätzlich nicht schwer, dementsprechend verhält es sich auch mit der Erziehung des Goldendoodles. Die intelligenten Hunde lernen recht leicht, aber von allein macht sich die Erziehung natürlich nicht. Wie bei jeder anderen Hunderasse ist der Besuch einer Hundeschule zu empfehlen, außer man hat schon ausreichend Erfahrung diesbezüglich gemacht. Um ihrer Intelligenz gerecht zu werden, sollten sie regelmäßig geistig beschäftigt werden.

Video über Goldendoodle

Informatives Video über den Goldendoodle

Pflege des Goldendoodle

Während das Fell von Pudeln relativ pflegeintensiv sein kann, genügt beim Goldendoodle gelegentliches Kämmen oder Bürsten. Ganz darauf verzichten darf man aber keinesfalls, denn dann besteht die Gefahr, dass das Fell verfilzt. Den Sommer über bietet sich eine Kurzhaarfrisur an, im Winter darf es ein wenig länger sein.

Krankheiten beim Goldendoodle

Mischlinge gelten im Allgemeinen als gesünder wie Rassehunde. Da es sich beim Goldendoodle ja sozusagen auch um einen Mischling (wenngleich aus zwei Rassehunden) handelt, treten bei ihm etwas weniger häufig Erbkrankheiten wie bei seinen Eltern auf. Prinzipiell ist die Gefahr von schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen eher gering, aber natürlich nicht ausgeschlossen. Entscheidend ist, dass der Züchter genau darauf achtet, mit welchen Tieren er züchten! „Vermehrern“, denen es um das schnelle Geld geht, ist dies egal. Eine gewisse Auffälligkeit zeigen Goldendoodle hinsichtlich Hüftgelenksdysplasie (HD), Augenproblemen (Katarakt) und Progressiver Retinaatrophie (PRA).

Goldendoodle Welpen kaufen

Sie möchten einen Goldendoodle-Welpen kaufen? Im Gegensatz zu einem anerkannten Rassehund haben Sie hier nicht die Möglichkeit, sich an einen Züchter aus einem eingetragenen Verein zu wenden, der Mitglied beim Verband für das Deutsche Hundewesen ist. Umso mehr gilt wie bei allen anderen Hunderassen auch hier, dass Sie unbedingt den Züchter vor einem eventuellen Hundekauf besuchen und sich vor Ort ein Bild machen sollten.

Da es sich ja nicht um irgendeinen Mischling handelt, sollte der Züchter ihnen von den Eltern Zuchtpapiere vorlegen können – und darüber hinaus ein Zeugnis über den Gesundheitszustand des Welpen. Rechnen Sie mit einer gewissen Wartezeit, denn die Nachfrage ist oft höher als das Angebot an Goldendoodle-Welpen.

Adressen von Züchtern

Nächstes Rasseporträt

Labradoodle

Labradoodle

Beim Labradoodle handelt es sich um eine Kreuzung zwischen einem Labrador und einem Pudel. Heraus kommt ein "Mischling", der es in der Beliebtheit bereits unter die Top 10 geschafft hat!   mehr...

Bellfor Hundefutter