Goldene Regeln im Umgang mit Hund

So viele Hunderegeln wie häufig behauptet wird, muss man als Hundehalter im Umgang mit seinem Hund gar nicht beachten. Einige Regeln sind jedoch unverzichtbar!

Hunderegel 1: Konsequenz

  • Was einmal erlaubt ist, ist immer erlaubt.
  • Jedes Signal oder Kommando muss so lange und in so kleinen Schritten geübt werden, bis der Hund es wirklich verstanden hat und zuverlässig ausführt. Wird zu schnell zum nächsten Schritt übergegangen, hat der Hund entweder zu wenig Erfolgserlebnisse und gibt enttäuscht auf oder aber, er führt die Kommandos schlampig aus.
  • Macht der Hund etwas gut, muss er dafür gelobt und belohnt werden. 
  • Arbeitet der Hund nicht mit oder macht er etwas nicht richtig, so bekommt er keine Belohnung, da er lernen soll, dass es diese nur für das richtige Verhalten gibt und auch nur dann, wenn er sofort reagiert. Muss der Halter den Hund also 5 Mal dazu auffordern, dass er sich setzt, ist das keine Futterbelohnung wert. Allerdings auch keine Strafe! 
  • Soll der Hund lernen, dass er auf Rückruf zuverlässig kommt, soll er nur dann gerufen werden, wenn der Halter sicher sein kann, dass der Hund auch wirklich kommt bzw. er ihn zu sich holen kann, weil er z. B. an der Leine ist.
  • Ruft der Halter den Hund mehrmals während dieser fröhlich weiter mit anderen Hunden spielt oder einer interessanten Spur nachgeht, lernt der Hund sehr schnell, dass er das Kommando auch problemlos ignorieren kann und seinen Spaß trotzdem weiterhin hat.
  • Ist der Halter nicht sicher bzw. geht er davon aus, dass der Hund nicht kommen wird, soll er kommentarlos zu dem Hund gehen, ihn anleinen und mit ihm weiter gehen.

Hunderegel 2: Genügend Auslastung

  • Der Hund braucht nicht nur Einschränkungen und Kommandos, sondern muss auch auf seine Kosten kommen und die Möglichkeit haben, seine Bedürfnisse zu befriedigen. 
  • Ein ausgelasteter und glücklicher Hund, braucht:
    1. regelmäßige Spaziergänge, die seinem Alter, seiner Größe, seinem Gesundheitszustand und den jeweiligen Wetterbedingungen angepasst sind. 
    2. Neben der körperlichen Auslastung, braucht er auch geistige Beschäftigung, wie z.B. Tricktraining, Agility, Futtersuchspiele, Fährtenarbeit, iele neue Eindrücke und Umgebungen, die er erkunden darf oder was dem Hund sonst noch Spaß macht.
    3. Kontakt zu Sozialpartnern: Menschen und Artgenossen
    4. Die Möglichkeit, mit anderen Hunden zu spielen, zu kommunizieren oder mit ihnen etwas zu unternehmen. 
    5. Genug Ruhe und Rückzugsorte, um das Erlebte zu verarbeiten und sich auszuruhen.
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Hunderegel 3: Kommunikation und Respekt

  • Möchte der Halter, dass der Hund mit ihm zusammenarbeitet, muss er auf eine Art und Weise mit ihm kommunizieren die der Hund verstehen kann.
  • Er muss die Hundesprache richtig interpretieren und darauf reagieren.
  • Erkennen, wann der Hund Angst hat oder gestresst ist.
  • Erkennen, ob ein Hund nicht verstanden hat was er machen soll oder einfach keine Lust hat.

Hunderegel 4: Fairness

  • Der Hund darf nicht überfordert werden. Versteht er etwas nicht, muss es in kleinere Schritte unterteilt und vereinfacht werden. 
  • Fehler gehören dazu und sind kein „Weltuntergang“.
  • Es ist wichtig, dass der Mensch bereit ist, aus seinen Fehlern zu lernen und mit der Zeit mehr und mehr zu einem echten Team mit seinem Hund, wird. 
  • Basiert die Beziehung zwischen Mensch und Hund auf Respekt und weiß der Hund, dass er geliebt wird und sein Halter ihm nichts Böses will, kann er es auch aushalten wenn er einmal z. B. ungerechtfertigt geschimpft wird oder der Halter einmal etwas übersieht.