Diät für Hunde

Wenn Ihr Hund zu dick ist, hilft oft nur eine Diät. In Frage kommt eine Futterreduzierung oder spezielles Diätfutter. Hilfreich ist meist auch mehr Bewegung. Auf alle Fälle sollte der Hund abnehmen!

Diät für Hunde

Bevor Sie gleich zu einem speziellem Diätfutter greifen, sollten Sie sich erst einmal Gedanken darüber machen, wodurch das Übergewicht bei Ihrem Hund entstanden sein könnte. Gründe dafür können zu viel Futter bzw. Leckerlis sein, Bewegungsmangel, eine Krankheit oder Unverträglichkeit. Seien Sie auf alle Fälle ehrlich zu sich selbst (zum Beispiel wenn Ihnen bewusst ist, dass der Hund zu viele Leckerlis bekommt) und warten Sie keinen Tag länger. Wenn Ihnen der Grund klar ist, sollten Sie konsequent mit der Umsetzung beginnen. Eine Diät für übergewichtige Hunde bringt entscheidende Vorteile, wie Sie in unserem Artikel Hund zu dick erfahren können.  

Grundsätzlich ist die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung von Übergewicht die Verringerung an zugeführter Energie durch das Futter. Abzulehnen ist eine Nulldiät! Sofern eine Unverträglichkeit auszuschließen bzw. sehr unwahrscheinlich ist und auch sonst keine Krankheit vorliegt, ist der einfachste Weg, die tägliche Futterration zu reduzieren. Es kann aber auch notwendig sein, auf spezielles Diätfutter umzusteigen. Das bietet unter anderem den Vorteil, dass die Futtermenge nicht reduziert werden muss – der Hund also weiterhin die gleich große Ration erhalten kann. Das Diätfutter ist so zusammengestellt, dass die für das Übergewicht entscheidende Energiezufuhr verringert wird, nicht aber der Gehalt an wichtigen Nährstoffen. Suchen Sie auf alle Fälle einen erfahrenen Tierarzt bzw. Ernährungsspezialisten auf und erstellen Sie einen individuellen Ernährungsplan. Planen Sie einen Futterwechsel, dann ist es sinnvoll, das Futter nicht von einem auf den anderen Tag komplett umzustellen, sondern jeden Tag etwas mehr des neuen Futters unterzumischen.

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Probleme während der Hundediät

Ihr wichtigster Verbündeter während einer Hundediät ist die Waage. Sofern Ihr Hund nicht zu schwer ist, sollten Sie sich einmal mit und einmal ohne Hund auf dem Arm wiegen. Die Differenz stellt das Gewicht Ihres Hundes dar. Bei sehr großen Hunden hilft oft nur der Gang zum Tierarzt mit einer speziellen Waage. Als Ziel sollten Sie sich ein bis zwei Prozent Körpermasse pro Woche vornehmen. Am leichtesten erreichen Sie dieses Ziel, wenn nicht nur die Energiezufuhr reduziert wird, sondern darüber hinaus der Verbrauch erhöht wird. Also verzichten Sie gerade jetzt auf keinen Spaziergang, sondern weiten diese am besten noch ein wenig aus – sofern die Konstitution des Hundes dies zulässt.

Welches Diätfutter für Hunde gibt es?

Diätfutter gibt es sowohl in Form von Trockenfutter als auch Nassfutter. In beiden Fällen wird darauf geachtet, den Fettanteil möglichst gering zu halten. Das gelingt zum Beispiel durch die Wahl von magerem Fleisch wie Geflügel oder Lamm. Um den Bedarf des Hundes an Nährstoffen weiterhin zu gewährleisten, werden unter anderem hochwertige Proteine verwendet. Sehr gute Bewertungen im Bereich Trockennahrung weist seit vielen Jahren Bosch Adult Light auf.