Den Hund an Silvester schützen

Sobald der Verkauf von Raketen beginnt, sollten Sie erste Vorbereitungen treffen, damit Silvester für Sie und Ihren Hund möglichst stressfrei verlaufen.

Viele Hunde leiden unter Raketen und Lichtblitzen

Wie so oft im Leben ist des einen Freud des anderen Leid. Gerade an Silvester scheint dieses Sprichwort besonders zuzutreffen. Während viele Menschen es schön finden, das neue Jahr mit dem Anzünden von Feuerwerkskörpern zu begrüßen, leiden viele Hunde sehr unter diesem Brauch. Für ihre empfindlichen Ohren ist der Krach unerträglich und die ungewohnten Lichtblitze erschrecken sie. Unsere Hunde stehen in diesen Stunden häufig Ängste aus, vor denen wir sie durch richtiges Verhalten zumindest teilweise bewahren können.

So schützen Sie Ihren Hund an Silvester 

  • Der Feuerwerkskörper-Verkauf beginnt offiziell am 28. oder 29.Dezember eines jeden Jahres. Erfahrungsgemäß fangen ab diesem Datum auch bereits die ersten Feuerwerksbegeisterten mit dem Zünden von Raketen an. Sicherheitshalber sollten Sie deshalb spätestens ab diesem Datum mit Ihrem Hund nur noch an der Leine Gassi gehen, damit er nicht aus Panik ausbüchsen kann, falls Sie auf Ihrem Spaziergang unglücklicherweise einem der „Frühzünder“ begegnen. 
  • Am Silvestertag selbst legen Sie die Gassigeh-Zeiten so, dass sie zeitlich möglichst weit entfernt von Mitternacht sind. Natürlich nehmen Sie auch jetzt Ihren Hund an die Leine. So haben Sie es leichter, eventuell andere Routen als üblich zu gehen –  wenn Ihnen diese ruhiger erscheinen.
  • Um den Jahreswechsel selbst verlassen Sie das Haus nicht mehr. Wenn möglich ziehen Sie sich mit Ihrem Hund in einen Raum zurück, der nicht zur Straße hinaus liegt. Eventuell bieten auch Kellerräume oder Badezimmer mehr Schutz vor dem von außen hereindringendem Lärm.
  • Um möglichst wenig Krach und Licht reinzulassen, schließen Sie Fenster und Türen sowie – wenn vorhanden – Jalousien und Vorhänge.
  • Alltägliche Hintergrundgeräusche wie Fernseher oder Radio helfen, die Geräusche von draußen zu dämpfen bzw. zu übertönen.
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  • Auch Leckerlis oder Spiele können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit Ihres Hundes von dem ungewohnten Geschehen außerhalb der eigenen vier Wände abzulenken.
  • Wenn irgend möglich sollten Sie Ihren Hund um Mitternacht nicht allein in der Wohnung oder im Haus lassen. Falls Sie nicht da sind, wäre es für Ihren Hund am besten, wenn Sie einen Sitter finden würden, den Ihr Hund gut kennt und mag.
  • Für besonders schreckhafte Hunde bietet es sich an, unterstützend zu den oben aufgeführten Maßnahmen sanfte homöopathische Mittel zu verabreichen. Mit einer gezielten Bachblüten-Therapie beispielsweise können zu Silvester gute Erfolge erzielt werden.
  • Auch ein spezielles Desensibilisierungstraining mit einer Geräusche-CD kann ängstlichen oder traumatisierten Hunden helfen, mit der Geräuschkulisse rund um Silvester und den Silvesterabend besser zurechtzukommen.
  • Und last but not least wäre es von Vorteil, wenn Ihr Hund gechipt wäre. Für den Fall, dass er Ihnen trotz Vorsichtsmaßnahmen entwischt. So können Sie Ihren Liebling schnellstmöglich wieder zurückbekommen.